Sportcamps für Jugendliche

Sportcamps für Jugendliche

Sportcamps in den Sommerferien
Sommercamps
Sportcamps in den Winterferien
Wintercamps

Welche Folgen ein Mangel an Bewegung haben kann, weiß heutzutage fast jeder. Schon im Kindes- und Jugendalter wird der Grundstein für einen gesunden Lebensstil gelegt. Während Kinder jedoch noch ein hohes Bedürfnis nach Bewegung haben, lässt dies bei Jugendlichen stark nach. Studien belegen, dass besonders in der Altersgruppe der 11 bis 15 Jährigen oftmals nur ein geringer Anteil der Jugendlichen regelmäßig Sport treibt bzw. sich wenigstens häufiger bewegt. Dabei ist der Anteil der Mädchen, die sich im Alltag regelmäßig bewegen, noch geringer als bei den Jungen.

Problematisch ist weiterhin, dass diese jungen Menschen wohl auch im weiteren Leben wenig Sport treiben werden, wenn sie dies aus ihrer Kinder- und Jugendzeit nicht gewöhnt sind. Um späteren Gesundheitsschäden und mit Bewegungsmangel zusammenhängenden Erkrankungen vorzubeugen, sollte es daher mehr Angebote geben, die diese Altersgruppe zu sportlicher Betätigung animieren. Eines davon sind zum Beispiel Sportcamps für Jugendliche.

Was Sport für positive Auswirkungen hat

Allgemein fühlt man sich auf jeden Fall fitter, wenn man regelmäßig Sport treibt oder sich zumindest häufiger im Alltag bewegt. Doch Sport wirkt sich noch viel intensiver und in unterschiedlichen Bereichen auf den Körper aus. Durch regelmäßiges Training baut der Körper Muskeln auf, die Knochen werden stärker, die Körperhaltung verbessert sich und die Beweglichkeit nimmt zu. Das sieht man dem Körper auf von außen an. Nicht zuletzt verbrauchen die Muskeln beim Sport mehr Energie als das Fettgewebe. So verbrennt man nebenbei auch noch vielmehr Kalorien. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt, denn der Stoffwechsel wird angekurbelt und das Herz - Kreislauf - System kommt in Schwung. Ernähren sich die Jugendlichen dann auch noch vollwertig, ist es zudem viel einfacher sein Idealgewicht zu halten.

Sport wirkt aber an noch ganz anderer Stelle. Durch die Bewegung werden Glückshormone ausgeschüttet, wodurch man gleich viel bessere Stimmung bekommt und außerdem noch Stress abbaut. Man fühlt sich zwar ausgepowert, wenn man sich richtig intensiv bewegt hat, aber gleichzeitig auch zufrieden und ausgeglichen. Was ebenfalls ein schöner Nebeneffekt ist: die geistige Leistungsfähigkeit wird gesteigert. Dies passiert insbesondere bei Ausdauersport wie Radfahren, Schwimmen und Laufen. Die bessere Durchblutung sorgt für eine gesteigerte Versorgung des Körpers und besonders des Gehirns, mit Sauerstoff und Nährstoffen. Davon profitiert die Denkleistung und man kann sich viel besser konzentrieren. So steht dem erfolgreichen Lernen nicht mehr im Wege!

Keine Zeit für Sport? Nur eine Ausrede!

Viele Jugendliche, die außer dem Sportunterricht in der Schule kein weiteres bewegtes Hobby haben, werden sagen, dass sie einfach keine Zeit dafür haben. Doch es muss ja nicht gleich dreimal die Woche Training im Verein sein und zusätzlich noch Ausdauer oder Krafttraining, damit man nicht aus der Übung kommt. Wenn Jugendliche bisher überhaupt keinen Sport getrieben haben, ist es für sie schwer gleich von null auf hundert zu starten. Anfangs mag die Motivation noch hoch sein. Doch stellen sich nicht sofort Erfolgserlebnisse ein oder ist kein merklicher Trainingserfolg zu verzeichnen, fehlt oft die Ausdauer und der Eigenantrieb, um weiter zu machen. Es geht auch eine Nummer kleiner. Ist zwischendurch ein wenig Zeit zum Beispiel auf dem Pausenhof, reicht ein Hackysack schon aus um in Bewegung zu kommen.

Dieser kleine mit Reis oder Granulat gefüllte Stoffball muss solange wie möglich in der Luft gehalten werden. Eine gute Übung für Koordination, Geschick und Ausdauer. In der Gruppe geht das auch und macht noch mehr Spaß. Auch in der Freizeit zum Beispiel auf dem Weg zu Verabredungen oder Veranstaltungen geht es mit dem Rad oder auf Inlinern oft schneller als auf den Bus zu warten oder sich in überfüllte Bahnen zu quetschen. Beim Treffen mit Freunden im Park reicht auch eine Frisbee, ein Fußball oder Federballspiel aus, um sich ein wenig zu bewegen. Einen guten Einstieg bieten auch Schnupperkurse und Probetrainings für speziellere Sportarten. Dann kann man diese zunächst einmal ausprobieren, oftmals sogar kostenlos. Das gilt zum Beispiel für das Klettern oder Segeln und ähnliche Sportarten. Diese können Jugendliche auch ganz einfach in den Ferien ausprobieren zum Beispiel in Sportcamps für Jugendliche.

Sportcamps im Sommer

Besonders gut eignen sich dafür natürlich die Sommerferien. In den sechs Wochen möchten Jugendliche sich natürlich hauptsächlich vom Schulstress erholen. Doch die ganze Zeit über zuhause zu sitzen, ist auf Dauer wohl eher ermüdend als erholsam. Verreisen sie stattdessen mit anderen Jugendlichen, lernen sie neue Leute und Gegenden kennen. Zusätzlich probieren sie noch einen neuen Sport aus bzw. vertiefen ihre eventuell vorhandenen Vorkenntnisse darin. Ein interessantes Reiseziel ist dabei Elba. Dort gibt es bei uns eine Auswahl von mehreren Reisen. An Land warten im Klettercamp diverse Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Auch das Abseilen und gewisse Specials wie Klettern auf Granit oder in einer Höhle sind eingeplant. Als Schnupperkurs kann sogar das Tauchen ausprobiert werden.

Wer etwas tiefer in diesen Wassersport eintauchen möchte, kann dies bei dem Tauchcamp oder beim Apnoe Tauchen tun. Egal, ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi - es gibt verschiedene Tauchpakete, die durch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm ergänzt werden. Nicht unter Wasser, sondern auf dem Wasser bewegen sich die Jugendlichen beim Segeln. Wer nicht solange und weit weg unterwegs sein möchte, kann Sportcamps im Sommer auch innerhalb Deutschlands verbringen. An der Ostseeküste in Schleswig-Holstein gibt es ein Surf- und ein Kitecamp für Jugendliche ab 13 Jahren. Oder soll es lieber das Gebirge sein? In Sachsen lernen die Jugendlichen das Klettern im Elbsandsteingebirge und probieren dabei verschiedene Techniken und Arten dieses Sports aus.

Sportcamps im Winter

Als Reisezeit ist neben dem Sommer auch der Winter sehr gut geeignet, denn dann eröffnen sich noch ganz andere sportliche Bereiche. In Gegenden, wo der Schnee garantiert ist, können dann Kurse im Skifahren und Snowboarden belegt werden. Dies ist dann zwar wirklich nur als Urlaubssport zu sehen, denn die wenigsten werden regelmäßig Schnee vor der Tür liegen haben. Dennoch ist es eine gute Gelegenheit im Winter, wo man meistens sowieso lieber drinnen ist, sich hinauszuwagen und neues sportliches Terrain zu betreten.

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Das Jugendcamp 4.5 von 5 Sterne basierend aus 761 Bewertungen und 761 Meinungen.